„SCHAU-REIN!-Woche“ bei der Diakonie Meißen ein voller Erfolg

Im Zeitraum vom 11. bis 15. März 2024 hatten Schülerinnen und Schüler sachsenweit die Möglichkeit, eine Woche lang Praxisluft in einem selbst gewählten Unternehmen zu schnuppern. Im Rahmen der Aktionswoche nutzen 24 Jugendliche die Gelegenheit, sich in einem der vielfältigen Bereiche im Diakonischen Werk Meißen beruflich zu orientieren. Hierzu einige Beispiele:

Riesa
In diesem Jahr lag das Augenmerk seitens der Jugendlichen auf dem Bereich Pflege. Im Riesaer SeniorenHaus „Albert Schweitzer“ schauten fünf Schülerinnen und Schüler hinter die Kulissen der Pflegeberufe. Dabei hatten sie die Möglichkeit, nach einer Begrüßungsrunde inklusive Rundgang durch die Einrichtung, gemeinsam mit Praxisanleiterin Meike die Vitalwerte zu messen. In einer offenen Gesprächsrunde wurden anschließend Fragen zum Thema Ausbildung und Pflege beantwortet.

Weinböhla
Im „Stift Wilhelma“ in Weinböhla zeigten acht Jugendliche Interesse an den Inhalten der ‚Profession Pflege‘. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden hier typische pflegerische Handlungen begleitet und ausprobiert. Sogar eine Fahrt im Rollstuhl gehörte zum Tagesprogramm. Im Gespräch wurde zu den Themen Ausbildung, Ferienarbeit und Freiwilliges Soziales Jahr informiert, anschließend schilderte die Auszubildende Therese aus erster Hand, wie eine Ausbildung abläuft.

Großenhain
Unser Seniorenzentrum „Helene Schmieder“ in Großenhain durfte sieben Schülerinnen begrüßen. In einer lockeren Runde bei Kaffee und Kuchen konnten sie zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in einen aktiven Austausch treten. Ihr großes Interesse an den individuellen Lebensgeschichten war deutlich spürbar. Daneben gab es Fragen und Antworten über Beruf, Hobbies und Talente. Später stellte Praxisanleiterin Linda die Pflegeberufe vor und beantwortete offene Fragen. Am Ende des Tages ging sogar eine Bewerbung ein – ein voller Erfolg!

Meißen
Beeindruckt vom multiprofessionellen und multikulturellen Teamwork zeigten sich zwei Schülerinnen, welche die Chance ergriffen hatten, den Berufsalltag in der Migrationsberatung Meißen zu begleiten. Neben einfachen Tätigkeiten im Rahmen eines regulären Beratungstages kam es an diesem Tag auch zu einem Dialog mit der Mitarbeiterin zum Thema Arbeitsvermittlung.

„Die große Resonanz ist ein starkes Zeichen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir die Teilnahme deutlich anheben (2023: 14 Personen). Es ist uns wichtig, das Interesse junger Menschen an sozialen Berufen in unserer Region zu steigern. Die Woche der offenen Unternehmen bietet dahingehend viel Potenzial. Ich möchte mich bei unseren Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern, allen Partnern und Schulen bedanken, die unsere Angebote in diesem Jahr unterstützt haben“, sagt Geschäftsführer Frank Radke.